10 vegane Blogger und ihr Geheimnis für ein glückliches Leben

Rich Roll ist extrem.

Mit 31 Jahren stellt er sich seiner Alkoholsucht und geht für 100 Tage in eine Entzugsklinik.

Er schafft den Entzug, krempelt sein Leben um und wird ein erfolgreicher Medienanwalt mit eigener Kanzlei, der mit seiner Frau und drei Kindern in einem Traumhaus wohnt.

Der Preis dafür ist erneut seine Gesundheit. Nach 8 weiteren Jahren mit Junkfood und Nikotinpflastern ist er übergewichtig und depressiv.

Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird ihm dann bewusst, dass er sein Leben riskiert wenn er so weiter macht wie bisher.

Dann ändert er seine Ernährungsweise, dreht sich erneut um 180° und wird als veganer Ultraman zum Ausnahmesportler.

Warum erzähle ich euch diese unglaubliche Geschichte?

Das Streben nach Glück

Wir alle wünschen uns ein glückliches und zufriedenes Leben.

Rich Roll hat fast ein halbes Jahrzehnt gebraucht, um dieses Ziel zu erreichen.

Erst die Entscheidung sich vegetarisch und schließlich vegan zu ernähren, hat in ihm eine unvorstellbare Kraft geweckt − in Veganerkreisen auch Pflanzenpower genannt ;-)

"Ich bin fähig zu Dingen, von denen ich nie geglaubt hätte, dass ich sie kann."

Du schaffst einfach keinen Ultraman, wenn du nicht ultrafit und ultragesund bist. Das ist doch anders gar nicht möglich.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob Rich dieses erfüllte Leben nicht viel eher hätte erfahren können, wenn er sich über die Vorteile einer veganen Ernährung schon früher bewusst gewesen wäre.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen seiner Ernährungsweise und einem glücklichen Leben?

Um dieses Geheimnis zu lüften haben wir 10 vegane Blogger auf eine kleine Zeitreise geschickt. Sie hatten die Möglichkeit ihrem eigenen nicht-veganen Ich in der Vergangenheit ihre wichtigste Botschaft zu hinterlassen.

Freu dich drauf.

Farah von Greenful Spirit

Farah Schramm

Hi Farah,

Ich kenne deine Geschichte. Es ist schließlich auch meine. Ich weiß, dass du quasi pausenlos erkältet bist. Dass du Lebensmittelunverträglichkeiten hast, extremen Heuschupfen und eine ganz schlimme Neurodermitis.

Du willst wissen, ob wir es los werden können?

Ja und nein. Deine Neurodermitis wirst du in den Griff bekommen, so dass du fast gar keine Hautprobleme mehr haben wirst. Erkältungen wirst du nur noch selten haben. Die Lebensmittelunverträglichkeiten werden stark zurückgehen genauso wie dein Heuschnupfen. Du wirst zumindest im Frühling und im Sommer wieder rausgehen können, ohne tränende Augen und Dauerniesen.

Spar dir den Besuch bei der Allergologin. Die wird dich nur noch weiter verunsichern. Du gehörst unter keine Käseglocke. Was du brauchst, sind frische Luft und eine andere Lebensweise. Das ist alles.

Ich erzähle dir mal, wie ich heute lebe, damit du wieder gesund wirst.

Erstens: lass die Finger von Fleisch und Fisch weg. Überhaupt von toten Tieren. Erinnerst du dich noch an 2010 eine Woche vor deiner Hochzeit? An die Campylobacter Erkrankung? Ausgelöst wurde es durch ein Stück Hühnerfleisch. Ja, du erinnerst dich... Und ich glaube, dass du das auf keinen Fall nochmal erleben willst. Also lass die Finger weg vom Fleisch.

Deine Atemwege sind quasi pausenlos verschleimt. Wenn du endlich Milch und Milchprodukte sein lässt, wirst du nach etwa zwei Monaten eine deutliche Besserung spüren. Du wirst nicht mehr japsen, wenn du die lange Treppe zum Campus hoch gehst, wirklich :-).

Wenn wir schon dabei sind, lass auch die anderen Tierprodukte weg: Eier und Honig.

Eier sind mit Dioxin belastet und Honig enthält Blütenpollen, auf den du allergisch reagierst.

Halte diese Umstellung durch. Auch wenn sie dir anfangs vielleicht schwer fällt. Dein Körper wird es dir danken.

Im Jahr 2015 gibt es weitere Neuigkeiten: du hast vier Wochen 100% roh vegan durchgehalten :-). Jetzt kann ich die Bombe ja platzen lassen: * du bist schwanger *

Hör mir genau zu: ich kenne deine Gelüste und dein Umfeld. Bleibe standhaft. Bitte bleibe bei deiner veganen Lebensweise.

Wenn dein Kind geboren ist, lass dir nicht einreden, dass es mangelernährt wird, wenn es nach dem Stillen keinen Fleischbrei bekommt. ALLES PROTEIN KOMMT VON PFLANZEN. Auch die Tiere bekommen ihr Protein über die Pflanzen. Rote Bete schlägt ein Stück Rindfleisch um Längen an Eisengehalt.

Neben der Ernährung gibt es noch eine andere “vegane Baustelle”: Es reicht nicht “nur die Tiere in Ruhe zu lassen”. Du trägst jetzt die Verantwortung für einen anderen Menschen. Und für die Welt, die du diesem Menschen hinterlässt.

Erweitere schon jetzt deine Perspektive. Auch wenn du dich vegan ernährst, kannst du gleichzeitig Tieren damit schaden. Klingt das paradox für dich?

Die Welt ertrinkt im Plastikmüll. Viele vegane Ersatzprodukte sind in Plastik eingepackt. Fische, Vögel und Landsäugetiere STERBEN an dem vielen Plastik, das weder verbrannt, recycelt, sondern einfach unbedacht weggeworfen wird. 80% des Plastiks im Meer kommt vom Festland.

Bitte beschäftige dich jetzt schon mit dieser Thematik. Es nennt sich “zero waste”. Dann ist der Schaden, den du auf diesem Planeten hinterlässt noch um einiges kleiner. Es ist schließlich für dein Kind.

In 2018 sehen wir uns wieder. Dann starten wir zusammen durch und bringen das Thema vegan und zero waste gemeinsam voran.

Bis in ein paar Jahren,

Farah

Christof von Einfach bewusst

Christof Herrmann

Liefer Christof,

ich bin seit fünf Jahren ein Pflanzenfresser. Es gibt mehrere Gründe, sich vegan zu ernähren. Einer wird oft übersehen. Seit ich nichts Tierliches mehr esse, trinke oder trage, ist mir eine Last vom Herzen gefallen! Mir war als Omnivore und Vegetarier zwar bewusst, welche negativen Auswirkungen meine Ernährung auf meine Gesundheit, auf das Wohl der Tiere, auf die Umwelt und letztendlich auf meine Mitmenschen hat. Aber ich hätte nie gedacht, dass mir die Umstellung auf die Pflanzenkost ein neues Lebensgefühl beschert. Friede und Leichtigkeit, Liebe und Freude haben Einzug in mein Leben gehalten. Noch was: Vergiss die veganen Ersatz- und Fertiglebensmittel. Lecker, gesund und nachhaltig geht anders. Du kannst Dir gerne meine Rezepte anschauen.

Einfach bewusste Grüße,

Dein Christof

Jens von Ich bin jetzt vegan!

Jens Herrndorff

Hey Jens.

Setz dich erstmal, wenn du das hier liest, denn dies ist eine Mail aus der Zukunft. So Marty McFly-mäßig. Du weißt schon, was ich meine – ist ja schließlich dein Lieblingsfilm „Back to the future“.

Ich schreib dir aber nicht, damit du mit dem Delorean durch die Zeit reist, um dafür zu sorgen, dass deine Eltern sich kennenlernen, damit du schließlich geboren wirst.

Ich habe eine viel schlimmere Botschaft für dich, denn, ob du’s glaubst oder nicht, du wirst in einigen Jahren vegan leben! Und mehr noch: du wirst einen Blog haben, auf dem du darüber schreiben wirst, um auch andere Menschen von einer pflanzlichen Lebensweise zu überzeugen.

Schräg? Glaubst du mir nicht? Kann ich verstehen. Das mit dem Vegetarismus, das geht für dich klar, das weiß ich ja. Aber vegan? Hey, da lassen sich doch prima Witze drüber machen! Und so leben? Du? Nee, auf keinen Fall! Ist eh zu kompliziert, zu teuer und ob’s gesund ist, zweifelst du auch an. Wenn du zumindest einen normalen Menschen kennen würdest, der vegan lebt, aber scheinbar sind das alles doch eher eigenartige Öko-Vögel ...

Also, wenn du mit dem all dem Schlamassel nix zu tun haben willst, dann habe ich ein paar Ratschläge für dich:

Zunächst mal lies auf keinen Fall das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer, denn das könnte möglichweise einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und glaub schön weiter daran, dass man nur mit tierischen Produkten sportliche Höchstleistungen vollbringen kann. Hör einfach nicht drauf, was der Triathlet und Ironman Brendan Brazier in seinem Buch „Vegan in Topform“ schreibt. Und schließlich: Guck dir auf keinen Fall Filme wie „Cowspiracy“ oder „Hope for all“ an.

Allerdings wirst du dann auch nicht feststellen, dass es sich vegan doch ziemlich gut leben lässt. Dass das alles nach einer gewissen Eingewöhnungsphase ganz easy ist und es dir so gut dabei geht, dass du dich sogar dazu entschließt über deine Erfahrungen auf einem Blog zu berichten, um auch anderen Menschen den Einstieg in ein veganes Leben zu erleichtern.

Und du wirst auch nicht feststellen, dass dein Einstieg in ein veganes Leben tatsächlich nur der Anfang ist. Wovon, fragst du dich? Tja, da geht es um solche Dinge wie Ökologie, Minimalismus und vieles mehr. Aber da dich das eh nicht interessiert, lass ich das jetzt mal sein. Das kriegst du dann schon noch selbst raus, wenn du willst.

Du wirst deinen Weg schon gehen. Ich glaub an dich.

Lass es dir gutgehen!

Jens

Sandra von Kräuterkeller

Sandra

Hallo Sandra,

Ich bin heute gesünder und glücklicher denn je…
Wer will nicht gesund und glücklich sein? Doch irgendwas ist immer. Hätte man mir vor drei Jahren gesagt, dass ich heute vegan und glutenfrei lebe und dazu nicht mehr krank werde, wäre ich bereit gewesen viel dafür zu geben.

Heute ist all das Realität, weil ich an einen Punkt kam, an dem es nicht mehr weiter ging. Ich habe gegessen, was mir schmeckte. Wobei mir Fleisch zu essen schon immer weh tat.. denn ich musste an die Tiere denken. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und weiß, wie glückliche Tiere leben können. Leider lebt kein Tier, das im Supermarkt landet, heute noch so. So habe ich immer weniger Fleisch gegessen.

Als ich dann aber vor zwei Jahren beschloss, ich muss radikal etwas verändern, weil mich die verarbeiteten Lebensmittel krank gemacht hatten, habe ich beschlossen von einem Tag auf den anderen vegan und glutenfrei zu leben. Zunächst dachte ich, das klappt nie. Wie sollte denn das gehen? Kein Müsli mehr morgens.. Doch diese Angst war totaler Qutasch. Alles was ich mir ausmalte, das ich vermissen würde, habe ich niemals vermisst.

Als Nichtveganer stellt man sich diese Lebensweise unglaublich hart vor, voller Verzicht. Doch das stimmt nicht. Ich hab ein ganz neues Gefühl zu Essen bekommen. Ich kaufe und esse viel bewusster und das hat mich letztendlich gesund gemacht.

„Lass deine Nahrung deine Heilmittel sein..“ Das ist mein Leitspruch geworden. Und ich trage meine Erfahrungen mit gesundem Essen mittlerweile sogar in die Welt hinaus. Die neue Lebensweise hat mich so sehr gepusht, dass ich viel mehr Energie habe als früher und den Drang verspürt habe meine Tipps weiterzugeben. Dies tue ich seit einem dreiviertel Jahr auf meinem Blog Kräuterkeller. Dies ist Leidenschaft und Hobby zugleich und ich freue mich riesig, dass es immer mehr Menschen gibt, die so denken wie ich.

Alle Ängste, die ich damals hatten waren grundlos. Mein Leben ist heute viel, viel schöner als damals und ich fühle mich so viel besser, weil ich nicht nur mir etwas Gutes tue, sondern auch meiner Umwelt und vor allem der Tierwelt. Tiere sind Lebewesen, keine Nahrungsmittel…

Viele Grüße Sandra

Oliver von simplyfeelit

Oliver Domroese

Lieber Oliver,

es wird noch einige Jahre dauern, bis du die ganze Tragweite deiner derzeitgen Ernährung verstehst. Individuell wie kollektiv. Der tägliche Verzehr von Wurst und Fleisch, den du von kleinauf aus deinem Elternhaus gewohnt bist. Bis jetzt hast du diese Ernährungsweise nie hinterfragt, sondern als "normal" und selbstverständlich angesehen. Du wusstest es eben nicht anders und hast es so vorgelebt bekommen. Kein Vorwurf! Und trotzdem hast du dich immer gewundert, warum du so wenig Energie hast, deine Haut so schlecht ist und du ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hast. Aber der Tag des Wandels und eines neuen Bewusstseins wird kommen.

Dieser Tag war vor 5 Jahren. Nach Jahren als Vegetarier wurde ich Veganer. Das heißt, ich verzichtete bewusst auf jegliche tierischen Produkte. Und trotzdem fehlt mir seitdem nichts. Im Gegenteil. Ich habe viel dazu gewonnen: mehr Energie, eine gesündere, natürlichere und frischere Ausstrahlung, mehr innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Und das absolut Schöne daran ist: Mit meinem veganen Ernährungsstil unterstütze ich nicht mehr das barbarische Treiben der Fleischindustrie, mit ihrer Massentierhaltung unter aller schlimmsten Bedingungen und dem massenhaften Töten von Lebewesen (Schweine, Rinder, Hühner), die genauso Freude und Leid empfinden wie wir Menschen. Es ist ein bewusster Verzicht auf die ökologischen, ökonomischen, seelischen und gesundheitlichen Folgen eines dauerhaften Verzehrs von Fleisch aus dieser Industrie. Und trotzdem fehlt mir nichts! Es ist ein Beitrag zum inneren wie äußeren Frieden und Schutz unseres Ökosystems für nachfolgende Generationen.

Und genau das fühlt sich gut und richtig an.

Mach dir nichts draus, dass du es erst zu spät erkannt hast, Oliver. Es ging/geht vielen so. Besser spät als nie, heißt es, und das stimmt. Und vergiss all die Vorurteile, Lügen und Mythen, die zum Teil bewusst über eine rein vegane Ernährungsweise gestreut werden (um zu verunsichern). Du kannst dir gerne meinen Artikel dazu anschauen, der mit den 5 häufigsten Vorurteilen gegenüber Veganer aufräumt: http://simplyfeelit.de/hochsensibilitaet-und-veganismus/

Bewusste & liebe Grüße, dein Oliver

Marina von VE LOVÉ

Marina Wenk2

Liebe Marina,

vor fünf Jahren bin ich auf eine pflanzliche Ernährungsweise umgestiegen. Ich wünschte, ich wäre schon früher auf den Trichter gekommen. Immerhin habe ich seit meinem zwölften Lebensjahr mit einem Refluxmagen zu kämpfen gehabt und habe täglich Tabletten einnehmen müssen. Abends mit Leuten zusammen was essen zu gehen, war in der Regel nicht möglich – denn das Essen wurde vor dem Schlafengehen nicht mehr vernünftig verdaut und lag wie ein schmerzender Klumpen irgendwo im Magen/Darmtrakt.

Mit meiner Ernährungsumstellung verbesserte sich meine gesundheitliche Situation enorm, seit fast einem Jahr lebe ich nun ganz ohne Medikamente und bin fast beschwerdefrei. Mittlerweile kann ich auch abends ohne Probleme essen gehen und viel mehr an einem geselligen Leben teilhaben als früher. Hätte ich das gewusst, wäre ich schon viel früher vegan geworden. Außerdem hatte ich wirklich das Gefühl, meinen Körper von negativem Ballast zu befreien, der für mich zu schwer zu verdauen war und außerdem noch voller Leid und Qual steckte. Durchs Vegan-Werden habe ich auch gelernt, mehr auf mich zu achten und fühle mich friedlicher, gelassener und zuversichtlicher. Zusätzlich lebe ich (umwelt-)bewusster und nachhaltiger.

Meine Experimente rund um ein veganes Leben und den Versuch, nachhaltiger zu leben, findest Du unter www.ve-love.de

Marina

Sofia von Iss Happy

Sofia Konstantinidou
Sofia,

hier schreibt dein zukünftiges Ich. Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit damit verbracht herauszufinden, was uns gesund und glücklich macht. Um dir Zeit und Schmerzen zu ersparen, habe ich ein paar Hinweise für deinen bzw. unseren weiteren Weg. Es sind die 5 Gebote für deinen Weg zu Gesundheit und Glück.

  1. Es liegt mehr von deiner Gesundheit und deinem Lebensglück in deiner Hand, als du glaubst. All dein Handeln hat eine Konsequenz auf dich, deine Mitlebewesen und die Welt. Gesundheit und Glück sind Resultate gesunder Gewohnheiten!
  2. Wenn du dir eine Veränderung in Bezug auf deine Gesundheit, dein Lebensglück und sämtliche Lebensbereiche wünschst, kannst du diese auch herbeiführen. Es liegt allein in deiner Verantwortung das zu tun, niemand kann und wird dir das abnehmen!
  3. Dein Körper ist der einzige Ort, den du zum Leben hast. Liebe dich selbst und behandle dich auch so. Gib deinem Körper und Geist den besten Treibstoff, den er kriegen kann. Das sind u.a. naturbelassene pflanzliche Lebensmittel und positive Gedanken!
  4. Entsprechend deiner tiefsten Werte von Liebe und Mitgefühl zu handeln und nicht zum unnötigem Leid anderer (Menschen, Tiere und der Umwelt) beizutragen, wird dich von vielem Schlechten befreien. Die vegane Lebensweise entspricht genau diesen Werten.
  5. Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest. Nutze die Stimme, die du hast und inspiriere andere, ebenfalls die beste Version ihrer selbst zu werden.
  6. Beste Grüße
    Sofia

Christian von CrankyRaw

Christian Frank

Lieber Christian,

ich schreibe dir von der Zukunft. Ja, ich bin du 🙂 
Mir geht es hervorragend und es geht mir wunderbar. Ich bin lebendig, sportlich, energiereich und wir leben unseren Traum. Das alles ist durch deine Entscheidungen, Denkweise und Einstellung entstanden. Du bist das Fundament unseres Lebens und dafür bin ich dir sehr dankbar. Ohne dich, wäre ich nicht „ich.“

Ich weiß, dass du oft verzweifelt und auch schwere Zeiten durchlebst, aber du bist sehr diszipliniert, ausdauernd und motiviert. Das überstehst du schon. Es kommen auch schöne Momente. Nehme diese bewusst war.

In diesem Sinne, bleibe so wie du bist, lebe dein Leben, so wie du es für richtig hälst. Wenn DU von deiner Sichtweise überzeugt bist, dann befindest du dich auf dem richtigen Weg zu Frieden und Glück.

Viel Spaß,

Dein Zukunftsich 🙂

PS: Jede deiner Entscheidungen hat letztlich dazu geführt, mein Leben bewusster wahrzunehmen. So bin ich das, was ich heute bin.

Ich bin ich überzeugte Buddhist und ein Glück ohne Leid, ist kein wahres Glück.

Schlussendlich, hätte ich den Rohkostreinigungsweg nicht begonnen, ohne deinen Dickkopf, Perfektionismus und deiner falschen Lebensweise.

Jörg von Eat this!

Joerg Mayer

Hey Jörg,

altes Haus. Lass mal den Fast-Food-Ketten-Burger links liegen, ich hab dir was zu sagen. Das Gute dabei: Ich weiß, dass du auf mich hören wirst. Tiere fandest du doch schon immer irgendwie mehr als nur nett.

Stell dir vor, da liegt ‚ne Kuh auf dem Brötchen vor dir. Muss das sein? Ne, muss es nicht und hey, Gemüse war doch immer schon dein Ding. Glaub‘ mir, genau da wird mal dein Interesse liegen. Zusammen mit Nadine alte Gemüsesorten neu interpretieren, Kräuter und Gewürze entdecken und lieben lernen. Und diese Liebe dann mit Lesern teilen. Lebensinhalt? Klingt so hochgestochen, aber irgendwie trifft es das. Und es tut gut. Dir, der Umwelt, euren Bloglesern und nicht zuletzt dem Gewissen.

Lass dir nicht zu viel Zeit, Kumpel. Plant-based is the new black.

Liebe Grüße
Jörg

Sarah von Vegan 24/7

Sarah Neitzel

Liebe Sarah,

sich vegan zu ernähren ist kein Trend, sondern ein Lebensgefühl und ein Statement. Was für dich auf den ersten Blick extrem erscheint, stellt sich beim genaueren Hinsehen als extrem wohltuend heraus. Das zu essen, was uns die Natur zur Verfügung stellt, unverarbeitet, in seiner reinen Form, ist das Beste, was du aus deiner Ernährung herausholen kannst.

Für mich hat mit dem Beginn meiner Ernährungsumstellung eine Positivspirale begonnen. Zunächst war da meine Gesundheit, die ich mir zurückgeholt habe. Daraus wuchs das Bewusstsein, dass unsere Nahrung nicht nur zum Sattwerden da ist, sondern um uns wortwörtlich am Leben zu halten und zwar gesund! Wenn du also deinen Körper und dein Leben schätzt, ist der Schritt zu einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung die logische Konsequenz.

Indem du dir selbst etwas Gutes tust, hast du die Kraft auch anderen zu helfen. Nachdem mein Körper erholt war, hatte ich genug Energie mich mit den Konsequenzen unserer Ernährungsweise zu beschäftigen. Mein Fazit: Kein Döner, Schnitzel oder Käsepizza dieser Welt kann so gut schmecken, dass es auch nur ansatzweise das Leid eines einzigen Lebewesens rechtfertigt. Diese Erkenntnis kann nicht nur Leben retten, sondern auch unsere Umwelt und deine Gesundheit.

Wenn du dies verinnerlicht hast, fragst du dich nicht mehr, ob du die Umstellung schaffen kannst, sondern nur noch, warum du es nicht schon früher getan hast ;)
Mit meinem Food Blog "Vegan 24/7" möchte ich dir und allen interessierten Menschen dabei helfen, die vegane Küche von ihrer leckersten Seite kennen- und lieben zu lernen.

Pass auf dich auf!

Liebe Grüße,
Sarah

Du willst dich vegan ernähren und weißt nicht wo du anfangen sollst?

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