Obstipation

Die Obstipation (umgangssprachlich auch Verstopfung) als Diagnose ist eine der häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen und führt bei den Betroffenen häufig zu Beschwerden wie eine verminderten Lebensqualität, Schmerzen und Unwohlsein.

Obstipation beschreibt den subjektiven Eindruck, den Darminhalt nicht in adäquater Häufigkeit, nicht in ausreichender Menge oder nur unter Beschwerden ausscheiden zu können. Die subjektive Wahrnehmung einer Obstipation findet oft lange vor der eigentlichen Diagnose statt, oder die Symptome werden von der Betroffenen Person als „Normalzustand“ wahrgenommen und erst gar keinem Arzt vorgestellt.

An dieser Stelle der Hinweis, dass Ursachen und Formen der Obstipation immer von einem Arzt zu diagnostizieren sind. Auch sollte die entsprechende Therapie/Behandlung unbedingt in enger Absprache mit deinem Arzt stattfinden!

Positive Effekte auf deine Verdauung erreichst du durch wenige, aber wesentliche Merkmale deiner Nahrungsmittel.

Eine erhöhte Ballaststoffzufuhr

Ein wichtiger Bestandteil pflanzlicher Lebensmittel sind die Ballaststoffe. Inzwischen ist sicher, dass die Ursachen für zahlreiche Zivilisationskrankheiten mit einer niedrigen Ballaststoffzufuhr in Verbindung gebracht werden können, ebenso mit der Obstipation.

Ballaststoffe helfen durch ihre natürliche Füllfunktion deiner Verdauung, indem sie zu einer Dehnung der Darmwand und somit zur vermehrten Darmperistaltik (Darmbewegung) führen. Die Peristaltik dient dazu den vorher aufgenommenen Nahrungsbrei wellenförmig zu transportieren.

Eine erhöhte Peristaltik und somit verringerte Transitzeit wird angestrebt, da dem Nahrungsbrei kontinuierlich die so wichtigen Nährstoffe, aber auch das Wasser entzogen wird.

Bei verringerter Transitzeit wird also mehr Wasser entzogen was zu einer Verstopfung führen kann.

Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr

Neben den vielen Vorteilen einer adäquaten Flüssigkeitszufuhr auf unseren Körper geht es auch hierbei um die Passage des Nahrungsbreis durch den Darm. Ein ausreichend hydrierter Nahrungsbrei passiert den Dickdarm schneller und führt zu einer normalisierten Ausscheidung.

Wenn man außerdem auf eine Ballaststoffreiche Ernährung achtet ist es umso wichtiger auch den Flüssigkeitshaushalt im Auge zu behalten. Um nämlich deren positive Eigenschaft des Aufquellens nutzen zu können, benötigen Ballaststoffe ausreichend Flüssigkeit. Beachtet man dies nicht, kann es zu einer Verstopfung kommen.

Die Symptome einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr sind uns häufig nicht bewusst, hier erfährst du mehr!

Verdauungsfördernde Lebensmittel in der veganen Ernährung

Die vollwertige rein pflanzliche Ernährung unterstützt automatisch den Verdauungstrakt. Die Ursachen dafür liegen ganz einfach im Aufbau der Nahrungsmittel, die wir dabei täglich zu uns nehmen.

Neben den bereits genannten und wichtigen Ballaststoffen, enthalten Gemüse und Obst einen hohen Flüssigkeitsanteil. Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle die verdauungsanregenden sekundären Pflanzenstoffe, zum Beispiel aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Ganz nebenbei weisen naturbelassene pflanzliche Produkte meist eine höhere Nährstoffdichte auf als tierische Lebensmittel, enthalten weniger Fett (dafür in besserer Qualität) und mehr komplexe, langkettige Kohlenhydrate. 

Häufig entdeckt man durch eine Ernährungsumstellung nicht nur die vielen Vorteile, sondern auch die Leidenschaft für die Lebensmittel und deren Zubereitung ganz neu für sich.

Dein Darm wird es dir danken, wenn du zukünftig auf stark verarbeitete Lebensmittel, Fast Food und Fertiggerichte verzichtest.

Der Einstieg ist lohnenswert, aber nicht immer ganz leicht. Gerne unterstützen wir dich hierbei und geben die praktische Tipps und Tricks mit auf den Weg. Wenn du dich bereits rein pflanzlich ernährst, helfen wir dir gern bei der Optimierung zum Beispiel mit passenden Rezepten.

Bitte denk aber daran: befindest du dich bereits in Therapie, solltest du eine Ernährungsumstellung vorher mit deinem Arzt besprechen!

An dieser Stelle weisen wir dich auch noch einmal auf unseren medizinischen Disclaimer hin.


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